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Win XP recovery mit Boardmitteln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel van der Pütten   

Ein kleins How-to wie man mit Boardmitteln ein Recovery von XP macht.

Autor: Marcel van der Pütten
Weblog: http://www.vdpuetten.de
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Stand: 07.12.2005


RETTUNGSMAßNAHMEN UNTER WINDOWS XP
Überblick:
1. abgesicherter Modus
2. Systemwiederherstellung
3. Rollback eines bereits installierten Treibers
4. Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration
5. Wiederherstellungskonsole
6. Reparaturinstallation

1. Abschnitt: abgesicherte Modus


Um in den Abgesicherten Modus zu gelangen, drücken Sie während des Startvorganges die Taste F8. Es erscheint ein Menü mit mehreren Auswahlmöglichkeiten, hier wählen Sie den abgesicherten Modus aus.

Um in den Abgesicherten Modus zu gelangen, drücken Sie während des Startvorganges die Taste F8. Es erscheint ein Menü mit mehreren Auswahlmöglichkeiten, hier wählen Sie den abgesicherten Modus aus.



In dem abgesicherten Modus werden nur die nötigsten Treiber und Programme geladen, damit keine Konflikte entstehen können. Ist das System hochgefahren, können  Sie nun Programme deinstallieren, problematische Treiber entfernen oder Dienste deaktivieren oder aktivieren.

2. Abschnitt: Systemwiederherstellung


Mit Hilfe der Systemwiederherstellung können Sie Ihren PC zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen. Das bedeutet, wenn Ihr PC vor der Installation eines bestimmten Programms noch lief, können Sie den PC in den Zustand bringen, in dem er vor der Installation dieses Programms war.
Die Systemwiederherstellung merkt sich den aktuellen Zustand der zu überwachenden Festplatten und speichert ab dem Zeitpunkt des Systemwiederherstellungspunktes alle folgenden Veränderungen. Die Systemwiederherstellung können Sie sowohl im abgesicherten als auch im normalen Modus benutzen. Im normalen Betriebsmodus erreichen Sie die Systemwiederherstellung unter Start->Programme->Zubehör->Systemprogramme->Systemwiederherstellung.

Mit Hilfe der Systemwiederherstellung können Sie Ihren PC zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen. Das bedeutet, wenn Ihr PC vor der Installation eines bestimmten Programms noch lief, können Sie den PC in den Zustand bringen, in dem er vor der Installation dieses Programms war.
Die Systemwiederherstellung merkt sich den aktuellen Zustand der zu überwachenden Festplatten und speichert ab dem Zeitpunkt des Systemwiederherstellungspunktes alle folgenden Veränderungen. Die Systemwiederherstellung können Sie sowohl im abgesicherten als auch im normalen Modus benutzen. Im normalen Betriebsmodus erreichen Sie die Systemwiederherstellung unter Start->Programme->Zubehör->Systemprogramme->Systemwiederherstellung.




In dem darauf folgenden Anzeigefenster können Sie entweder den Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen, einen Wiederherstellungspunkt erstellen oder die letzte Wiederherstellung (sofern Sie bereits eine durchgeführt haben) rückgängig machen.



Um eine Systemwiederherstellung durchzuführen, müssen sie nun auf dem Kalender links ein fett markiertes Datum auswählen. Dies bedeutet, dass an dem Datum ein Wiederherstellungspunkt existiert.



Wenn Sie den gewünschten Wiederherstellungspunkt ausgewählt haben, erscheint bei Ihnen ein Fenster. WICHTIG: Dies ist das letzte Fenster vor der Wiederherstellung. Nach einem Klick auf "Weiter" wird der Computer neu gestartet und zu dem ausgewählten Punkt wiederhergestellt. Nachdem die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde, erscheint noch ein Fenster, dass der Wiederherstellungspunkt auf Ihrem PC erfolgreich wiederhergestellt wurde.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass ein Wiederherstellungspunkt kein Image ersetzt und auch keine Dokumente in persönlichen Ordnern sichert!
Ein wichtiger Hinweis noch: Windows XP erstellt bei Installation neuer Treiber oder Programme mit MSI-Installer selbstständig einen Systempunkt. Bei allen anderen Programmen muss dieser manuell vor der Installation erstellt werden.


Alle 24 Stunden wird ein Wiederherstellungspunkt automatisch erstellt. Das können Sie in der Registry unter HKEY_Local Machine\ SOFTWARE\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ SystemRestore mit dem Wert RPGlobalInterval ändern. Normalerweise ist der Wert auf 86400 Sekunden voreingestellt, also 24 Stunden. Der Wert kann frei eingestellt werden.


Wer allerdings die Systemwiederherstellung nicht nutzen möchte, kann diese mit Systemwiederherstellungsprogramm unter Start ->Einstellungen-> Systemsteuerung-> System-> Systemwiederherstellung auch deaktivieren.  Außerdem wird dort auch die Möglichkeit gegeben, weitere Einstellungen vorzunehmen.



3. Abschnitt: Rollback eines bereits installierten Treibers
                                     
Windows erstellt bei jedem Treiberupdate eines Gerätes einen Wiederherstellungspunkt und kann so die Installation wieder rückgängig machen, wenn das Gerät danach nicht wie gewünscht funktioniert.
Wenn der neue Treiber für Ärger sorgt oder schnell wieder aus dem System soll, reicht hierfür der Button "Installierter Treiber" unter System -> Hardware -> Eigenschaften des Geräts -> Registerkarte Treiber.




4. Abschnitt: Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration


Diese Option finden Sie ebenfalls im "Erweiterte Windows-Startoptionen-Menü", das Sie über F8 erreichen. Windows speichert bei jedem erfolgreichen Booten eine Liste aller installierten Treiber sowie eine Kopie der Registry. Wenn Sie zum Beispiel einen neuen Treiber installiert haben und dieser Probleme bereitet, können Sie mit Hilfe von der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration dieses Problem beheben und den PC normal starten.

Diese Option finden Sie ebenfalls im "Erweiterte Windows-Startoptionen-Menü", das Sie über F8 erreichen. Windows speichert bei jedem erfolgreichen Booten eine Liste aller installierten Treiber sowie eine Kopie der Registry. Wenn Sie zum Beispiel einen neuen Treiber installiert haben und dieser Probleme bereitet, können Sie mit Hilfe von der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration dieses Problem beheben und den PC normal starten.



5. Abschnitt: Wiederherstellungskonsole

Wenn Sie beim Booten nicht einmal mehr Windows starten können, dann sollten Sie das Problem über die Wiederherstellungskonsole lösen. Ein großer Vorteil der Wiederherstellungskonsole ist, dass Sie die Konsole immer starten können, sogar wenn die Systemdateien von Windows zerstört sind. Sie können die Konsole entweder installieren oder sie über Ihre Windows XP-CD aufrufen. Wenn Sie die Wiederherstellungskonsole installieren möchten, legen Sie ihre XP-CD ins CD-Laufwerk und geben Sie unter Start-> Ausführen Folgendes ein: e:\i386\winnt32.exe /cmdcons
In diesem Fall ist das CD-Laufwerk e:




Installation fertiggestellt:



Nach der Installation erscheint bei jedem Start eine Abfrage, ob Sie XP oder die Wiederherstellungskonsole starten möchten, die 30 Sekunden bestehen bleibt.




Um dieses Intervall von 30 Sekunden zu verkürzen, machen Sie Folgendes: Start-> Ausführen-> Hier geben Sie msconfig.exe ein und drücken Enter.
Nun klicken Sie auf den Reiter BOOT.INI. In der Mitte rechts befindet sich ein kleines Feld namens Zeitlimit. Dieses können Sie auf 3 Sekunden herunterstellen, da sonst eine unnötig lange Zeit zum Booten beansprucht wird.




Mit Hilfe der Wiederherstellungskonsole können Sie Windows-Systemdateien und -Ordner kopieren, ersetzen und umbenennen, Dienste deaktivieren, Partitionen erstellen und formatieren sowie den MBR (Master Boot Record) oder den Bootsektor reparieren.
Um die Konsole von CD zu starten, booten Sie von der XP-CD und drücken Sie R für Recovery Console. Nun werden alle entdeckten Windows-Installationen aufgelistet, wählen Sie die gewünschte aus, indem Sie die Nummer drücken. Nun könnten Sie aufgefordert werden, das Administrator-Passwort einzugeben. Bei XP-Home-Systemen drücken Sie einfach Enter, bei XP-Professonal geben Sie das Administrator-Passwort ein.



Nun gelangen Sie in eine Konsole, die sehr der Kommandozeilenebene ähnelt. Um alle verfügbaren Befehle zu erhalten, geben Sie help ein, um nähere Informationen über einen einzelnen Befehl zu erhalten, geben sie help Befehl ein.

Ich habe mal ein paar wichtige Befehle rausgesucht:
attrib - Hiermit können Sie Attribute der einzelnen Dateien (versteckt, schreibgeschützt) ändern.
chkdsk - Überprüft eine Festplatte mit Statusbericht.
copy - Kopiert eine Datei.
listsvc - Listet alle Dienste, Treiber und deren Status auf.
dir - Zeigt alle Dateien im Verzeichnis an.
format - Formatiert eine Partition mit dem angegebenen Dateisystem.
disable - Kann Dienste oder Treiber deaktivieren.
fixmbr - Repariert den Master Boot Record, wenn dieser zum Beispiel durch eine Linux-Installation beschädigt wurde.
diskpart - Verwaltet Partitionen.
fixboot - Schreibt einen neuen Partitionsbootsektor auf der Systempartition.



Nun will ich noch zwei Beispiele für den Einsatz der Wiederherstellungskonsole geben:
Sie haben Linux installiert und dies hat Ihren Bootsektor oder den Master Boot Record zerschossen. Geben Sie
· fixboot - für den Bootsektor oder
· fixmbr - für den Master Boot Record ein.



Ein Dienst oder ein Treiber ist für ein fehlerhaftes System verantwortlich:
· Wechseln Sie zum Ordner „Windows\System32", geben Sie an der Eingabeaufforderung "listsvc" ein und drücken Sie anschließend die Eingabetaste.
· Suchen Sie in der angezeigten Liste den Dienst oder den Treiber, der das Problem verursacht.
· Geben Sie den Namen des Treibers gefolgt von "disable" ein und drücken Sie anschließend die Eingabetaste.

6. Abschnitt: Reparaturinstallation


Wenn keiner dieser Tipps Ihr Problem beheben konnte, hilft möglicherweise eine Reparaturinstallation. Booten Sie von der XP-CD, drücken Sie Enter und folgen Sie den Anweisungen. Nachdem Sie Ihre Installation ausgewählt haben, drücken Sie R, um die Installation zu reparieren, hierbei gehen keine persönlich erstellten Daten, sondern ausschließlich installierten Updates verloren. Wenn die Installation beendet ist, sollte ihr System wieder funktionieren und die Dateien sollten weiterhin erhalten sein. Hilfreich ist dies, wenn ihr XP richtig  "zerschossen" sein sollte, sei es durch irgendwelche Registryänderungen oder Ähnlichem.
Weitere Informationen zu dieser Art von Installation gibt es auch bei Microsoft in dem Knowledgebaseartikel 315341. Auf der Seite gibt es eine Step-by-Step Anleitung:
Außerdem wird ein wichtiger Hinweis gegeben:
Nach der Durchführung einer Reparaturinstallation oder direkten Aktualisierung müssen Sie alle Updates für Windows neu installieren. Die neu zu installierenden Windows-Updates finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://windowsupdate.microsoft.com

 
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